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Ke.no taphium
dem Stande war, wie Er sich dem Stande oder denStand sich anfügte, das ist die Losung. In derdamaligen Zeit, da die Gesellschaft Jesu im höchstenAnfthcri blühte, war es kein Vorwurf, Jesuit zufty», sondern hohe Ehre. Es war der Weg zurvielseitigsten Wirksamkeit: denn der Orden lehrteund regierte die Welt. Nicht nach Begriffen unsrer,sondern der damaligen Zeit müssen wir richten.
Nun ist auch bei den heftigsten Anfeindungendes Jesuitcn-Ordcns niemand so weit gegangen, daßes ikm gelehrte, fähige, wirksame, rechtschaffeneMänner wesentlich abgesprochey hatte. Die ganzeGeschichte des Ordens spräche dagegen; in allenFeldern der Literatur hat er Talentreiche, verdienteArbeiter gehabt; fast jede Wissenschaft ist den Je-suiten Etwas schuldig *). Lateinische Dichter zumal
*) In Harenbergs Geschichte des JesuiterordensTh. 2. Kap. 7. findet man einen wiewohl sehrunordentlichen karraßo über die Gelehrsamkeitdes Ordens. Die Verdienste und Mißverdiensteder Jesuiten um die lateinische Sprache zumalin Deutschland, sind von Burkhard t,äe lut.lignuL in dorinania katis 6ap. 7. p. b22.)kurz, aber unparlhciisch angegeben; so ,me auchin dtaltsuii lex. untibarbar. D. II. (I-ips,1788,) die Schriftsteller, die über die lateini-sche Sprache geschrieben , ohne Parlheilichkeitbeurtheilt sind. Eine literarische Ge-schichte der Jesuiten mit einem Par-