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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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L v r i sc h e G e d i c h t e.

Wie sich die Sonne neiget, celeichtert die stark-veklommne Brust sich;

Elegieen verfließen in süßere Sapphische Gesänge.

Zartlia) fragt sie, redet sich an, und erwiedcrt sichdie Antwort,

Halt jetzt inne, strömet hervor Melodicen; denn dieSonne

Sinket; ihr Ende naht. Nun stimmet, sie stimmt

das Schwanenlied an.

Unter ihr murmelt der Bach; es träufelt der Regen.

Sehr, die Sonne

Weilet; Hefpcrus lauscht; es lauschet in süßen Sr-m-pathiecn

Rings die Natur. Und die Künstlerin steigt zur

höchsten Füll' und Einfalt

Aller Lust des Gesanges, bis mit zersprengter Brust

vom Aste

Sie danieder sinket und schweigt. Ein Saiten-spiel des Sängers,

Der ihr lauschte, fanget sie auf. Es belebt' ihr

letzter Athcm

Seine Saiten; er singet den Grabegesang ihr und

mit Thranen

Sehet er ihr die Schrift:Hier ruhet sie, Attiswar ihr Name,

Königin aller Gesänge: sie ruht imstummen Grabe."

Mutter und