Lyrische Gedichte.
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Du, Freund, ernähre nicht die verborgne Gluth,Und kaue nicht die bittere Wurzel stetsBon neuem wieder. Das BergcmgneScy dir vergangen; wie oder scherze
Den Gram, der wütheud dir an die Seele fällt,Hinweg mit Freunden. Gib ihn dem Zephyr. HierNimm meine Leyer und bezähme
Singend den Löwen, der in dir aufbrüllt.
Willst an verdientem Lobe du dich crfceun;
So werde willig erst der Verlaumdung stumm.
Der Götter Weg auf Erden wandeltUebcr begrabenem Haß und Zorne.
A b s a g u n g.
Bleibet hinweg von mir, ihr lebenden Felsen und
Steine
Aus Dcukalions Hand,
Die je kein Amphion mit seiner Leyer beseelte,Oder vom Boden erhob! —
Fast war' ich gefangen; doch mir zerrissen die Bande,Wie von der Flamme versengt.
Ja Ihr scyd cs! Ihr seyd die Weisen des ewigen
Rechtes,
Und der gebietenden Pflicht.
Eure Augen sind trocken von Thcanen ; es kennet die
Wange
Nie ein Lächeln; es schwillt