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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
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146
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1^6 Lyrische Gedichte.

Eine Weberin ward zur webenden Spinne; zur WelleDie Wellensanfte Salmacis;

Daphne zum grünenden Baum.

Höre, was neulich auch mir selbst für ein Wunder

begegnet,

Als ich am Ufer meines StromsMemmius Lhaten besang.

Mitten im höchsten Fluge des Lieds entschlüpfte die

Either,

Wie zauberisch entrissen, mirUnter den Händen hinweg.

Rettet, sprach ich, ihr Musen, mir meine süßeste' Habe!"

(Und griff vergebens langte sichMeine bemühende Hand).

Rettet euer Geschenk!" Umsonst! die entsunkene

Either,

Vom Strome fortgeriffen, schwammUeber den Fluchen dahin.

Traurig sah ich ihr nach; und sieh! Terpsithore

selber,

Die Mir das Saitenspiel geschenkt,

Eilte zur Rettung herbey.

Wie eine Taube bestrich sie den Strom, und küßte

die Saiten,

(Mein Innerstes durchdrang der Kuß!)Lebe!" so sprach sie, und stieg