Lyrische Gedichte.
E
Es heißt: das kalte Mein und Dein!"Seitdem ward in Europa dies Ungehcur geboren;
In Staatsgemachcrn brütetenSorgsam es aus die Diener des Staats und nann-ten eS anders,
Und tauften oster es — mit Blut-
Das Opfer.
Opfer flammen nicht mehr auf unfern Heilgen Al-tären,
Seit sich ein Gotteslamm zur Söhnung gab;
Dennoch weiß ich ein Opfer, das angenehm zu denSternen,
Und lieblicher als Weihrauch aufwärts steigt.
Soll ich der Opserer ftyn? Ihr Hohen, bringet dasThier her,
Das häßliche, das kalte Mein undDein.
Reiche das schärfste Messer, v Knabe. Mit heiligenBinden
Und Kränzen führt es festlich zum Altar.
Sprenget Wasser und streuet Salz. Du, zünde dieKlammen,
O Knabe, ja nicht mit Eypressen an,
Nicht mit der Cedct; mir Bäumendes Vaterlandes,und hingen
Ehbrecher, Räuber, Dieb' und Mörder dran^
Schaffe mir viel von dem edlen Gehölz. Jetzt fachedie Lohe