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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
Entstehung
Seite
130
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Lyrische Gedichte.

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Deutschlands Klagegrsang.

Den Kranz von Rosen legte GermanimZur Erd', und streuet Asche sich auf das Haupt;Ihr Antlitz welket. Ihre LockenFliegen zerstreuet umher. Was tönen

Für Klageseufzer hoch zu den Wolken auf?Unüberwindbar - mächtige KöniginDer Völker, sitzest du als WiktweNieder am Boden, und schlägst die Brust dir?

.Was athm' ich langer? Ich, die Verachtete!

Des Feindes Beute, Beute der Spottenden,

Ich ringe zur Geburt, und kann nicht,

Kann nicht gebären. O welchem Schicksal

Erspar' ich mich? von innen und außen gleichBedrängt, begraben. Neben einander liegtMacht, Ehre, Tugend, Glück und Würde.

War es nicht Höhe, oie mir zum Fall ward?

Wo sind die Zeiten, als ich der Erde.ringsGesetze gab, hinüber den Alpen, dortAm Belt, der Tiber, an der ScheideWeichsel und Rbone, wo Md die Zeiten?

O gebt mich wieder meinen gefürchtetenEiskalten Wäldern, wo mich ein TacitusLobpries, und meine iapfern Söhne,

Biedere Söhne die Mutter schützten/'