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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Lyrische Gedichte.

Schon knüpfen Greise, Männer und Mütter sich

Zum Einzugsrcigen. Knuden und Mädchen sindIn Arbeit, unter SiegsgesängenJauchzend das Roß in die Stadt zu fördern.

Die knüpfen Seile; Jene, mit Leitern kühn

Aufklimmcnd, Wersen um den erhabnen HalsDes Rchses Bande; Jene schenkenRäder den Füßen des zahmen Unthiers.

Der reißt die Pforte, jener die Mauer ein;

Nun steht es endlich auf der erhabnen Burg,

Und schaut in Unglückschwangrer StilleAus die Gebäude der armen Troja.

Ach, Haus des Priams! würdig des Untergangs,

Das seinen Todfeind selbst in die Mauern zog.

Ihr Bürger, konntet ihr den SinonNicht an dem tückischen Blick erkennen?

Bald also rauchten P erg am ns Trümmer; spät,

Zn spat nur ward der kindische Phcygcr klug.

O Alcimus, und immer werdenKindische Phryger zu spat nur weise.

Nicht Jlus nur hat thörichte Söhn' erzeugt;

Auch in Europa pranget ein Ilion.

Wie mancher Simois und TanthusFärbte von Tcoisch-Ger manischem Blutsich.

An unserm Busen nähren die Feinde wir,

An unfern Busen locken wir Feind' hinan.^

Ein glanzend Ende! Sonder AufwandSollen die Trümmer uns nicht begraben.

Das