126
Lyrische Gedichte.
Zn dem Punkt hier sind die Tyran nen-Nester.Wo Jencr
Sich stellte und verstellcte,
Eaprca liegt in dem Punkt.
Hier regierten die Galba; Nero nen sangen undtanzten;
Hier bauete sich AdrianSeine Aegyptische Burg,
Und noch immer erreget der Punkt so heiße Begier-den ;
Zu Schlachten ruft die Ehre, sieRuft in das blutige Feld.
Arme Streiter! Ihr schisst in einer mäßigen Urne;
Ein kleiner V-ückcnflügel decktAlles, worüber ihr kämpft.
Habsucht zeih' ich euch nicht; in gar zu engenKanälen
Beschranken eure Wünsche sich,
Nur um ein Pünktchen des Punkts.
Ich bekenne den Stolz; mein Geist treibt höhereWünsche;
Vom Himmel stammend, schwinget erUeber den Staub sich empor,
Und durchwandert die Welt. Mein großes Haus istder Himmel;
Kein Erdcnwinkel schließet michEin wie den räudigen Hund.