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Lyrische Gedichte.
Dem Vaterlande fließe dein edles Blut
Zum Früdensopfcr. Fried n erkämpfe deinUmlorbecrt Schwert; und deine Lanze
Sprieße zum schattenden schönen Palmbaum.
Krieg ist Entscheidung. Wer sie im Augenblick
Versäumt; es säum' ihn Trage, Vermessenheit,Vergnügen, Stolz — er ist ein Räuber,
Räuber und Mörder des Vaterlandes.
Wie viel der Reiche, o wie so manchen Sieg
Verdarb Ein Dämon, neidische Eifersucht!
Europa seufzet drob, und Knaben,
Mädchen erzählen, was Ich beweine.
Ein schneller Zaudrer (Fabius hieß er einst)
Beschwingt zu Thatcn, wenn er zu säumen schien,Er eilet langsam, bis die goldne
Reifere Frucht in den Schoos ihm sinket.
Des Eadmus Enkel mögen im Streite sich
Einander würgen; führe du offnen Krieg,
Mein Feldherr, und dein Lager werdeKeine Arena der falschen Ehre.
Umschanze Deine Zelte mit Pflicht und Recht;
Um keinen Preis verletze das hcilge Wort,
Das Du gegeben; Ehr' und TreueGlänze Dir schöner als Gold und Perlen.
Ein Sieger, der den Himmel und sich verschwur,
Ist ein Besiegter; richtcrisch folget ihmDie stille Nemesis und ZeichnerWas er berühret und Ihn zum Opfer.