Wo der Mai, ein schöner Jüngling,
Dem Verdienste Kronen windet;
Alle Frühlingsweste bringenBalsamdüste, den zu laben,
Den der Ausecwahltc krönet,
Lieb' und Anmuth, Scherz und Wahrheit, jederHuldreiz krönet ihn.
Und die Goldbedcckten BaumeNeigen sich zu ihm hernieder;
Vlüthenbüsche steigen aufwärtsIn Gerüchen) und die EederRauschet Lobgesang der Palme;
Frcudcnthranen weint die stiebe; die Cypresse man-gelt hier.
In den Thälern, auf den HöhenWandeln Grazien. Sie singenHier der Unschuldliebe Freuden,
Dort die Trauer der Geliebten,
Schwingen sich zu ihnen nieder,
Freundlich trocknend ihre Thronen, lösend sie zu sü-ßem Schmerz.
Jene feiern in 'TriumphenSchwere frohbestandne Leiden,
Schauen unter sich die Erde,
Eingehüllt in Blitz und Wolken,
Und in dunkle Nacht und Nebel;
Blitze zischen; Leidenschaften morden und beneiden dort-
Sic in cwger FricdensaueWerden nie des Friedens müde-Ihre Dienstbarkeit ist Freiheit/