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Lyrische Gedichte.
Schielt, erblindet mitten am Tage,
Laurct, horchet jeglichem Ton,
Jeglichem Husten des Herrn.
Aber vor allen hat das Antlitz eine Nase;
Eine Nase, sie riechtIn die Küche nicht nur; sie unterscheidetTausend Gerüche des HerrnIm heimlichen Gemach.
Spottend entschlüpft der Leier das Wort und derspottende GriffelZog hie- und dahin lächerlichJetzt die blitzenden, jetzt die schielend-blinzendcn Au»
gen.
Zu Midas - Ohren hoben sichFein-beweglich empor die laurenden, lauschenden
Späher,
Bis endlich da die Nase standAllen Gelachter und Spott! — Die zürnende Leihe
ertönte:
Seht das grinsende Antlitz!
So lachet», wenn der GeschmeichelteKaum den Rücken gewandt.
Die Midgs-OhrenWachsen ihm jubelnd empor;
Ausrccket er die Zunge,
Wie im glühenden SommerDer Apulische Hund.
Und die Ohren hüpften vor Freude; die schändliche
Zunge
Erschien - - O Fürsten, liebet ihrSolche Gestalt? Ihr reiche, gewaltige Herren der Erde,Ihr Schmcichelsüchtige, liebet ihr