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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Lyrische Gedichte.

Schielt, erblindet mitten am Tage,

Laurct, horchet jeglichem Ton,

Jeglichem Husten des Herrn.

Aber vor allen hat das Antlitz eine Nase;

Eine Nase, sie riechtIn die Küche nicht nur; sie unterscheidetTausend Gerüche des HerrnIm heimlichen Gemach.

Spottend entschlüpft der Leier das Wort und derspottende GriffelZog hie- und dahin lächerlichJetzt die blitzenden, jetzt die schielend-blinzendcn Au»

gen.

Zu Midas - Ohren hoben sichFein-beweglich empor die laurenden, lauschenden

Späher,

Bis endlich da die Nase standAllen Gelachter und Spott! Die zürnende Leihe

ertönte:

Seht das grinsende Antlitz!

So lachet», wenn der GeschmeichelteKaum den Rücken gewandt.

Die Midgs-OhrenWachsen ihm jubelnd empor;

Ausrccket er die Zunge,

Wie im glühenden SommerDer Apulische Hund.

Und die Ohren hüpften vor Freude; die schändliche

Zunge

Erschien - - O Fürsten, liebet ihrSolche Gestalt? Ihr reiche, gewaltige Herren der Erde,Ihr Schmcichelsüchtige, liebet ihr