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Zur schönen Literatur und Kunst Theil 14 (1821) Terpsichore
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Vorrede.

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er bilde sich ein, daß der Schriftsetzer nur der Wohl-gestalt wegen die Reihen so abgesctzt habe, und leseProsa. Tecp sic Hörens Gesang wird dennochauf seine Seele wirken.

Zweitens. Man vergesse nicht, daß dieseGedichte Uebersetzungen eines Dichters aus dem vori-gen Jahrhundert seyn, und entferne jede verhaßtekleinfügigc Anwendung. Terpsichore ist kein Mo-mus; sie singt aber und sagt Wahrheiten, die füralle Zeiten gelten. Bei allem, was diese Gedichtein meiner Ucbersetzung gegen ihre Ursprache verlohrcnhaben mögen, haben sie (mit aller Bescheidenheitgesagt,) dies gewonnen, daß sie uns jetzt in unsrerSprache naher ans Herz treten, und eines deutschenDichters deutsche Gedichte sind. Wie Wenigekannten sie in der Ursprache! Wie Wenige mochtensic zu dem Zweck, wozu sic geschrieben waren,lesen! Jetzt erwacht unser Landsmann aus seinemlateinischen Grabe; die Lyra in seinen Händen klingtmit neuen Tönen. Lasse man ihm die Idole, andenen er sich zu seiner Zeit erquickte; sein Geist aberspreche zu uns; sein Gemüth rede.

Wie manche süße Stunde der Mitternacht, jaich darf sagen, wie manche tiefere Furche der innern