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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
503
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unten im Grunde in Menge. Geht, wählt Euch aus, und verlaßtuns in Frieden."

Das ist unmöglich, während der alte Mann, der beinahe einhalbes Jahrhundert hindurch ein Freund meiner Familie gewesen,hier als Gefangener znrückbleibt. Was hat er denn verbrochen,daß er nicht auch frei gelassen wird?"

Thnt keine Fragen, die zu schlimmen Antworten fuhren,"erwiederte dumpf der Squatter.Mit diesem Manne habe ich someine eigenen Sachen zu verhandeln, wo es sich nicht schickt, daßein Offizier der Staaten darum wisse. Geht, indessen Euer Wegoffen ist."

Der Mann mag Euch vielleicht jetzt einen sehr guten Rathgeben, auf den ihr Alle insgesammt horchen mochtet," bemerkteder alte Gefangene, der sich gar nicht unbehaglich in seiner selt-samen Lage zn fühlen schien.Die Sioux sind ein sehr zahlreicherund blutdürstiger Stamm, und Niemand kann wissen, wie langees dauern wird, bis sie wieder vorbrechen und der Rachespurnachgehen. Deßhalb sage auch ich zn euch, macht euch auf denWeg und nehmt euch besonders in Acht, wenn ihr die Gründepassirt, daß ihr nicht wieder in's Feuer euch verstrickt, denn dieehrlichen Jäger zünden oft um diese Jahreszeit das Gras an,damit die Büffel eine süßere und grünere Waide im Frühlingfinden."

Ich würde nicht allein meine Dankbarkeit vergessen, sondernauch meine Pflicht gegen die Gesetze, wenn ich diesen Gefangenen,selbst nach seinem Willen, in Euren Händen ließe, ohne daß icheinmal die Natur seines Verbrechens kenne, bei dem wir Alleseine unschuldigen Genossen sind."

Ist Euch das genug, wenn Ihr erfahrt, daß er alles dasverdient, was er erhalten wird?"

Es würde wenigstens meine Meinung über seinen Charakterändern."