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Abiram schien, wie gewöhnlich, am meisten dem Zweifel undder Sorge hingegeben. In den Blicken, die er häufig auf Jsmaelsunwandelbar festes Gesicht warf, lag manches von Scheelsucht,woraus Jeder entnehmen konnte, wie wenig von ihrem frühemZutrauen und guten Vernehmen noch zwischen ihnen übrig war.Diese Blicke schienen seltsam zwischen Furcht nnd Hoffnung zuschwanken. Zuweilen strahlte, sein Gesicht über nnd über von einerbösen Lust, wenn er das Auge ans das Zelt richtete, in welchemseine wieder errungene Gefangene sich befand, und gleich daraufschien dieser Eindruck, ohne daß man wußte wie, durch irgend eineinnere aufsteigende Angst wieder verjagt. Wenn dieses letztere Ge-fühl vorwaltcte, verfehlte sein Auge niemals, im Gesichte seinesfinstern und undurchdringlichen Verwandten nachznforschcn. Hieraber fand er eher neue Ursache zur Besorgniß, als Gründe, Muthzn fassen; denn der ganze Geslchtsausdruck des Squatters sprachdie fürchterliche Wahrheit aus, daß er sich ganz von dem Einflußdes Seelenverkäufers losgemacht habe, nnd daß er jetzt lediglichnur das brüte, was sein eigener starrer Geist ihm eingab.
So stand es hier, als Jsmaels Söhne, einem Befehl ihresVaters zn Folge, alle die Personen, über welche er bei sich Be-rathnng gepflogen, aus ihren verschiedenen Verhaftplätzen hinausin's Freie führten. Kein einziger war hierbei ausgenommen.Middleton und Jnez, Paul und Ellen, Obed nnd der Wildstellerwurden sämmtlich hörausgebracht und so hingestellt, wie man esfür schicklich hielt, daß sie den Urtelsspruch ihres nach Willkürsprechenden Richters empfangen könnten. Die jüngeren Kindersammelten sich um den Fleck, voll einer Neugier, die, wenn auchnur vom Augenblick aufgeregt, doch im Steigen blieb; selbstEsther ließ ihre Töpfe stehen, und kam her, um zu horchen.
Von seiner ganzen Bande war Hart-Herz allein zugegen, umZeuge dieses neuen und ganz und gar nicht unwichtigen Schauspielszn sein. Ernst stand er da, auf seine Lanze gelehnt, während das