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welche dem Gemetzel dieses vcrhängnißvollen Tages glücklich ent-gingen, und lange Zeit hindurch war er unter den Gerettetenallein fähig, in den Berathungen seiner Nation seine Stimmewieder zu erheben, ohne an Zutrauen verloren zu haben.
Das Messer und die Lanze verkürzte den Rückzug des großemTheils unter den Besiegten. Sogar. der Haufe der Weiber undKinder, welche sich zurückgezogen, wurde von den Siegern aus-einander gesprengt, und lange schon war die Sonne hinter denAnhöhen gegen Westen nntergcgangcn, ehe das fürchterlicheSchlachtgeschäft dieser traurigen Niederlage ganz beendet war.
Einunddreißigstes Kapitel.
Wer ist der Kaufmann hier, und wer der Jude?
Shakespeare. (Kaufmann von Venedig.)
Ä>m folgenden Tage beleuchtete der grauende Morgen einruhigeres Schauspiel. Das blutige Werk hatte gänzlich aufgehört,und als sich die Sonne erhob, ergoß sich ihr Licht über ein weitesGefilde der Ruhe und Einsamkeit. Jsmaels Zelte standen noch,wo wir sie zuletzt gesehen, aber keine andere Spur eines mensch-lichen Daseins ließ sich irgendwo sonst in der Wüste auffinden.Hier und dort flogen Schaaren Raubvögel kreischend über die Orte,wo irgend ein schwerfüßiger Teton den Tod gefunden. Sonst aberwar jedes Zeichen des jüngsten Kampfes verschwunden. Man konntedem Flusse, vermöge seines gekrümmten und rauchenden Bettes,weit durch die endlosen Wiesen folgen, und die kleinen Silber-wölkchen leichtern Dunstes, die über den Sümpfen und Quellenhingen, schmolzen schon in der Luft, als sie die Wärme empfan-den, die dem glühenden Himmel entströmend, ihren sanfterenEinfluß jedem Gegenstände der weiten und schattenlosen Gegend