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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Stamme hinterlassen, und der Redner, welcher in den Tagesdebat-ten so friedliche Gesinnungen verrathen, bewies jetzt die alleredelsteHingebung, um die Reliquie eines Mannes, den er nie geliebt,den Händen der offenkundigen Feinde seines Volkes zu entreißen.

Der Erfolg entschied sich für die größere Zahl der Streiter.Nach einem heftigen Kampfe, in welchem alle Häuptlinge an per-sönlichem Muthe und persönlicher Geschicklichkeit Außerordentlichesleisteten, sahen sich die Pawnee's genöthigt, in's offene Feld zurück-zuweichen, dicht von den Sioux gedrängt, die nicht verfehlten, jedenFuß breit Landes, den ihnen ihre Feinde ließen, zu besetze». Hättendie Tetons sich am Rande des hohen Grases gehalten, so wäredie Ehre des Tages aller Wahrscheinlichkeit nach die ihre geblie-ben, trotz des unersetzlichen Verlustes, den sie durch Mahtoree'sTod erlitten. Aber die kühnern Helden der Bande machten sich einesVersehens schuldig, welches das Glück der Schlacht gänzlich wen-dete, und sie plötzlich aller mühsam errungenen Vortheile beraubte.

Ein Pawneehänptling war unter zahllosen Wnnden gefallen;er sank dahin ein Ziel für ein Dutzend Pfeile in dem hin-tersten Zuge seiner znrückwcichenden Partei. Ohne daran zu den-ken, ihren Feinden weiter Schaden zuznfügen, und der Verwegen-heit eines solchen Unternehmens nneingedenk, sprang jeder Sioux-held sogleich mit gellendem Siegsgeschrei herzu, Alle vom Wunschentbrannt, den Leichnam des Tobten zu skalpiren, so den höchstenKriegsrnhm einerntend. Da überfiel sie Hart-Herz mit wenigenauserwählten Kriegern, die alle ebenso von der Begier brannten,die Ehre ihrer Nation von einer so bösen Beschimpfung zu retten.Es war jetzt ein wahres Handgemenge, und Blut fing an stärkerzu fließen. Als die Pawnee's sich mit dem geretteten Leichnamzurückgezogen, folgten ihnen die Sioux ans dem Fuße, und endlichbrachen die Letzteren insgesammt ans ihrem Versteck hervor, miteinem allgemeinen Geschrei, und blos physische Uebermacht schienallen Widerstand unnütz zu machen.