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einen Lauf anzustrengen, der sie späterhin zum Dienste untaug-lich machen könnte, wenn sie auch die schwerer belasteten Thiereder Sioux hinter sich gelassen hätten, sondern er ließ wieder amRande des Stromes halten.
Da die Gegend viel zu offen war für irgend eine der ge-wöhnlichen Listen im Kriege bei den Wilden, und die Zeit ihndrängte, entschloß sich der ritterliche Pawnee, die Entscheidungdurch eines der kühnen Wagestücke zu erzwingen, in denen dieindianischen Helden sich so auszeichnen, und durch welche sie oftihren höchsten und theuersten Ruhm erkaufen. Der von ihm er-wählte Fleck war zu seinem Vorhaben günstig. Der Fluß, welchermeist tief und reißend war, hatte sich dort zu mehr als doppel-ter Breite ausgedehnt, und das Kräuseln des Wassers verrieth,daß er über ein seichtes Bette dahinfloß. In der Mitte desStromes befand sich eine weite nackte Sandbank, nur wenigüber die Oberfläche des Wassers heraustretend, und von einerFarbe und Dichtheit, daß ein geübtes Auge dort ans festen undsichern Boden zum Stehen rechnen konnte. Dorthin wandteforschend der Held seinen Blick, und die Entscheidung folgte sehrbald. Nachdem er zu seinen Kriegern geredet, und sie mit seinenAbsichten bekannt gemacht hatte, warf er sich in den Strom, underreichte, mit Hilfe seines bald schwimmenden, bald schreitendenRosses, glücklich das Eiland.
Hart-Herz's Erfahrung hatte ihn nicht getäuscht. Als seinschnaubendes Roß ans dem Wasser vorkam, fand er sich auf einerangeschwemmten, dichten und festen Sandbank, auf der sein Thiervollkommen gut seine Kräfte und Geschicklichkeit zeigen konnte.Das Roß schien auch diesen Vortheil selbst einzusehen, und trugseinen kriegerischen Reiter mit einer Behendigkeit und einer Kraft,die auch dem vortrefflichsten Streitroß zur Ehre gereicht habenwürden, dahin. Das Blut des Häuptlings pulsirte schneller beimGedanken an seine eigene Lage. Er saß auf dem Thiere, als wisse