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sich hervorgethan. Sie schmähten seinen eigenen Rnf, nnd sagtenihm, er solle ans Mahtoree blicken, wenn er noch keinen Kriegergesehen. Sie beschnldigten ihn, er sei anfgesängt von einem Reh-kalbe, und habe Feigheit mit der Muttermilch eingesogen. Kurz,sie übergoffen ihren felsenfesten Gefangenen mit einem Stromerachsüchtiger Schmähreden, in denen die Frauen der Wilden be-kanntlich so viel leisten können, die aber schon allzu oft beschrie-ben sind, als daß es hier einer Wiederholung bedürfte.
Die Wirkung dieses Ausbruchs war nicht zn vermeiden. Ge-täuscht wandte sich Le Balafrä ab, und verbarg sich unter dieMenge, indessen der Wildsteller, dessen Gesichtszüge mit der innernBewegung kämpften, sich näher an seinen jungen Freund machte,wie man ja oft die Freunde eines Verbrechers, welche durch soenge Bande an ihn geknüpft sind, daß die Meinung der Menschendagegen kein Gewicht hat, dicht um den Platz seiner Hinrichtungstehen fleht, ihn in seinen letzten Augenblicken zn trösten. Baldregte es sich auch unter den Kriegern zweiter Ordnung, obgleichsich die Häuptlinge noch immer enthielten, das Signal zn geben,welche das Opfer ihrer Wuth übergab. Mahtoree, der »nr dieseBewegung unter seinen Kriegsgenoffen, in der klugen Absicht,seinen eigenen eifersüchtigen Haß darunter zn verbergen, abge-wartet hatte, wurde bald des Aufschubs überdrüssig, und einBlick von ihm munterte die Quäler auf, an ihr Werk zn gehen.
Weucha, welcher, erpicht auf diese Erlaubnis;, schon lange un-verwandt auf den Häuptling gesehen, sprang auf das Zeichen vor,wie ein losgekoppelter Bluthund. Indem er mitten unter diealten Weiber fuhr, die schon von Schimpfreden zn Thätlichkeitenübergingen, tadelte er ihre Ungeduld, und hieß sie warten, bisein Krieger das Quälen begonnen, und dann sollten sie ihr OpferThränen vergießen sehen, wie nur ein Weib.
Der bcrzlose Wilde fing seine Arbeit damit an, daß er denTomahawk über das Haupt des Gefangenen schwang, daß Alle