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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
446
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ein springender Panther! Spricht mein Sohn die Sprache derTetons?"

Es leuchtete ans den Angcn des Gefangenen, wie gnt er dieSprache verstand; aber er war viel zn stolz, seine Gedanken ver-mittelst einer Sprache anszudrücken, die einem feindlichen Volkezngehörte. Einige der umstehenden Krieger erklärten dem altenHäuptling, daß der Gefangene ein Pawnee-Lonp sei.

Mein Sohn öffnete seine Angcn an den Gewässern derWölfe," sagte Le Balafrö in der Sprache dieser Nation,aberer wird sie wieder schließen an den Krümmungen des Flusses ,mitder unruhigen Strömung*. Er war als Pawnce geboren, aber erwird sterben als Dahcotah. Blicke auf mich! Ich war ein reich-belaubter wilder Feigenbaum, und bedeckte einst Viele mit meinemSchatten. Das Laub ist abgefallen und die Zweige senken sich.Aber nur eine einzige Sprosse springt hervor ans meinen Wurzeln;eine einzige kleine Rebe; sie muß sich um einen Baum winden,der grün ist. Lange sah ich mich nach einem solchen um, derneben mir wachsen möchte. Jetzt habe ich ihn gefunden. Le Ba-lafrv ist nicht länger ohne einen Sohn; sein Name wird nichtvergessen sein, wenn er dahingegangen! Männer der Tetons,ich nehme diesen Jüngling in meine Wohnung."

Niemand war kühn genug, ein Recht zu bestreiten, das schonso oft von Kriegern ausgeübt war, welche ihrem Range nachweit unter dem gegenwärtigen Sprecher standen; und mit einemernsten, ehrerbietigen Schweigen horchte man auf die Adoption.Le Balafrö nahm seinen erwählten Sohn beim Arm, und indemer ihn in die Mitte des Kreises führte, trat er mit trinmphirenderMiene ab, damit die Zuschauer seine Wahl billigen möchten.Mahtoree verrieth nichts von dem, was er beabsichtigte, sondernschien vielmehr den günstigen Augenblick abwarten zn wollen, woseine Klugheit besser ihre Kräfte entwickeln könne. Die erfahre-neren und scharfsichtigeren Häuptlinge sahen wohl voraus, wie es