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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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der Seinen, ihre Feinde zu vertilgen, anspielte, folgte ein neuesJnbelgeschrei der Zustimmung. Als sein Triumph den höchstenGipfel erreicht hatte, schloß der Teton plötzlich, indem er nocheinmal den Stolz und den Mnth seines Vaterlandes aufrief, und»ahm dann schnell wieder seinen Sitz ein.

Mitten unter dem rauschenden Beifall, welcher nothwendigeiner solchen außerordentlichen Anstrengung der Beredsamkeit folgenmußte, wurde eine leise, schwache und hohle Stimme vernehmbar,als rolle sie hervor ans den innersten Höhlungen der menschlichenBrust, und sammle erst Kraft und Stärke, sobald sie an die Luftkam. Eine feierliche Stille folgte den Tönen, und dann erst sahman die Lippen des alten Mannes sich bewegen.

Le Balafrö's Tag ist seinem Ende nahe," waren die erstenWorte, welche man verständlich hörte.Er ist wie der Büffel,an dem das Haar nicht mehr wachsen will. Bald wird er bereitsein, die alte Wohnung zu verlassen; um eine andere zu suchen,die weit entfernt liegt von den Wohnungen der Sioux. Was erdaher zu sprechen hat, betrifft nicht ihn, sondern die, so er hintersich zurückläßt. Seine Worte sind wie die Früchte am Baume,reif und fertig, daß man sie den Häuptlingen geben kann.

Mancher Schnee ist gefallen, seit Le Balafrö ans dem Kriegs-pfad gefunden wurde. Sein Blut ist sehr heiß gewesen, aberes hat Zeit gehabt, sich abznkühlen. Der Wahcondah gibt ihmnicht länger Kriegsträumc; er sieht, daß es besser ist, in Frie-den zu leben.

Meine Brüder, ein Fuß steht schon auf den glücklichen Jäger-triften, der andere wird bald folgen, und dann wird ein alterHäuptling ausschanen nach den Tritten von seines Vaters Moka-sins, daß er nicht irre gehen möge, sondern gewiß sei, vor denHerrn des Lebens zu kommen ans demselben Pfade, den schon somanche gute Indianer gereist sind. Aber wer wird folgen? LeBalafre hat keinen Sohn. Sein ältester ist nach manchen Pawnee-