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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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cingchüllt in die herkömmlichen Riemen von Fellen und Rinde,welche die Windeln eines indianischen Kindes ansmachten.

Als Mahtoree und der Wildsteller in die Thüröffnnng traten,saß das junge Siouxweib eben anfeinem einfachen Stuhle, indemsie ihre sanften Angen mit Blicken, die zwischen den Regungender Liebe und Bewunderung getheilt waren, von dem unschuldigenKinde zu beiden seltenen Geschöpfen hinwaudte, die ihr jugendlichesGemüth mit solcher staunenden Verwunderung erfüllt hatten.Obgleich sie Juez und Ellen schon einen ganzen Tag betrachtet,schien es doch, als wachse ihre Neugier, so oft sie wieder zu ihnenHinblicke. Sie betrachtete sie als Wesen von ganz verschiedenerNatur und Beschaffenheit, als alle Weiber in der Prairie. Sogardas Geheimnißvolle ihres zusammengesetzten Anzuges übte einengroßen Einfluß aus ans ihren einfachen Geist, wiewohl es docheigentlich der Reiz und die Aumuth, die ans Jedermann und jedesVolk wirken, war, welche auch hier vor Allem ihre Aufmerksamkeitgefesselt hielt. Doch während ihr offenes Gemnth willig die Vor-züge der Fremden über die minderen Reize der Daheotahmädchcnanerkannte, hatte sie keinen Grund gefunden, ihnen diese Vorzügezu mißgönnen. Der Besuch, welchen sie jetzt empfangen sollte,war der erste, welchen ihr Gatte seit der Rückkehr vom letztenStreifznge in dem Zelte machte, und er schwebte ihr noch immerals der glückliche Krieger vor, der zu Zeiten der Ruhe sich nichtscheute, den sanfteren Gefühlen eines Vaters und Gatten Luftzu machen.

Wir haben uns überall bemüht, zu zeigen, wie Mahtoree,obgleich in allen wesentlichen Stücken ein echter Krieger derPrairien, doch seinem Volke in allen Künsten und Fertigkeiten,welche man als das Morgengrauen der Civilisation ansehen kann,weit voraus war. Häufig war er mit den Krämern und Streif-partien ans den Cauada'S zusammcngckommen, und sein Verkehrmit diesen hatte manche jener wilde» und rohen Ansichten, die ihm