Druckschrift 
4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
367
Einzelbild herunterladen
 

367

Vierundzwanzigstes Kapitel-

Ich wollte. Heinz. es wäre Schlafengehenszeit.

Und Alles stände gut. *

Shakespeare.

Ein zweiter Blick reichte hin, um die ganze erschreckte Gesell-. schaft davon zn überzeugen, daß der junge Pawnee, dem sie schoneinmal begegnet waren, wieder vor ihnen stehe. Die Verwunde-rung machte beide Theile stumm, und mehr als eine Minute ver-ging, während Jeder ans den Andern mit Erstaunen, wo nicht garmit Argwohn, hinblickte. Die Verwunderung des jungen Kriegerstrug indessen einen weit größer« Anstrich von Würde, als die seinerchristlichen Bekannten. Während auch Middleton und Paul etwasvon dem Schrecken, welcher die ihrem Schutz anbefohlencn Ge-fährten erfaßte, in dem schnellern Lauf ihres Blutes fühlten, rolltedes Indianers feuriges Auge von dem Einen zu dem Andern, alskönne es auch bei dem drohendsten Angriffe nicht scheu werden.Nachdem er alle Gesichter der Reihe nach angeschant, haftete seinBlick stolz und fest auf den unerschütterlichen, ruhigen Zügen desWildstellers. Erst Doktor Battins unterbrach das Schweigen,indem er ansrief:

Ordnung, Primates; Genus, üoina; Species, von derPrairie."

Sielst da, das Geheimniß ist heraus," sagte der alte Jäger,indem er den Kopf so wohlgefällig schüttelte, als habe er denKnoten eines sehr tiefen und verwickelten Geheimnisses gelöst.Der Bursch hat sich in's Gras niedergelegt, da ist im Schlaf dasFeuer über ihn hergekommen, und nachdem er sein Pferd verloren,hat er sich unter der frischen Haut eines Büffels verborgen- Keineschlechte Erfindung, wo es an Pulver und Flintcnstein fehlt, umsich, wie wir, zn helfen. Ich wette, er ist ein braver Bursch,