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Der Wildstcller lies; es an keiner Aufmerksamkeit fehlen. Erlegte ans ein fein gearbeitetes hörnernes Tellerchen, dessen er sichzu bedienen pssegte, ein Stück schmackhaftes Wildpret, und reichtees der schönen Jnez hin. Zugleich sagte er: „Kommen wir ersttiefer hinein in die Jagdreviere der Pawnee's, so finden wir dieBüffel fetter, süßer und zarter, Hirsche und Rehe in größererMenge, und alle Gaben des Herrn reichlicher und im größtenUeberfluß. Vielleicht gelingt es uns sogar, eines Bibers habhaftzu werden, und den Leckerbissen seines Schwanzes zu kosten*)."
„Welchen Weg gedenkt Ihr einzuschlagen," fragte Middleton,„wenn wir das Glück gehabt haben, die Bluthunde von unsererFährte abznziehcn?"
„Hätte ich einen Rath zu geben," sagte Paul, „so würden wirsuchen, uns so bald wie möglich dem Wasser zu nähern und demStrome abwärts zu folgen. Laßt uns nur einen Baumwollenwalderreichen, und ich stehe Euch dafür, ich höhle in Zeit von vierund-zwanzig Stunden ein Canoe ans, um uns Alle, den Müsset, Eselausgenommen, fortznschaffen. Ellen hier zum Beispiel ist einliebenswürdiges Mädchen, aber keine gute Reiterin. Ich solltedenken, es wäre weit bequemer, ein sechs- bis achthundert Meilenzn Wasser machen, als uns wie die Elennthiere in den Prämiennmherzutrcibcn. Ueberdieß läßt das Wasser keine Spur zurück."
„DaS möchte ich eben nicht sagen," unterbrach der Wildsteller;„ich bin oft der Meinung gewesen, das Auge der Rothhäute findedie Vogclspur in der Luft auf."
„Sieh' doch, Middleton," ries hier Jnez, in einem plötzlichenAusbruch jugendlicher Freude, der sie ihre Lage für den Augen-blick vergesse» ließ: „sieh'doch, wie prächtig macht sich der Him-mel! ein Vorbote glücklicherer Zeiten!"
„Ja wohl, herrlich und prächtig!" erwiedertc ihr Gatte.
*) Die amerikanischen Jäger hatten den Schwanz des Bibers für die höchsteDelikateste.