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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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seine Rinde; die Regengüsse, und weichen sein Holz auf;die Fäulniß, die wir Alle kennen und Niemand erklären kann,und macht seinen Stolz zu Schanden. Weg ist seine Schönheit.Er liegt andere hundert Jahre da, ein modernder Klotz, dann einHügel von Moos und Erde, das traurige Abbild eines Menschen-grabes. Dieser Baum ist eines eurer lichtesten Denkmale, obschonvon einer andern Macht errichtet, als deren sich eure geleckte undgeschniegelte Baukunst rühmen kann. Und am Ende würde dieganze Dahcotah-Nation mit aller ihrer Schlauheit und Späher-kunst sich ihr Lebelang vergebliche Mühe geben, nachznsnchen, woder Baum gestanden hat und wo er gefallen ist, und die Stelleeben so wenig mit endlich ermüdeten und trüben, als mit Anfangsscharfen und offenen Augen auffindcn. Als wenn das hier Gesagtenicht hinreichend wäre, den Menschen von seiner Unwissenheit zuüberzeugen! Als wüchse nicht, dem sogenannten Weisen znm Spottund zur Verwirrung, ans und zwischen den Wurzeln der Eicheein Fichtenflamm hervor, gerade wie auf Fruchtbarkeit Unfrucht-barkeit folgt, und wie sich Wüsteneien über eine Gegend ausstrecken,welche anfänglich zum Garten geschaffen ward! Sagt mir nichtvon euren Welttheilen, daß sie alt sind! Es heißt Gott lästern,wenn man auf diese Weise den Werken des Allmächtigen Zeitund Ziel setzen und von ihren Jahren sprechen will, wie dieMutter von den Jahren und Monaten ihrer kleinen Kinder!"

Freund Jäger oder Wildsteller," erwiederte der Naturforschermit einem ,Hm!' welches seine durch den kräftigen Angriff desAlten etwas in Verwirrung gerathene Kehle wieder stimmen sollte:sollten Eure Dednctionen von der Welt angenommen werden, sowürde dieß den Anstrengungen der Vernunft und dem Umfangeder menschlichen Kenntnisse sehr enge Gränzen sehen."

Desto besser, desto besser! denn ich habe allezeit gefunden,daß ein Grübler nie stillsteht, nie zufrieden ist. Dieß bedarf nichteinmal eines Beweises. Warum haben wir nicht die Flügel der