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ein kranker Büffel oder ein Stück Vieh, das sich von den Wildenverlaufen hat?"
Der ganze Trupp lenkte ein, den bezeickneten Gegenstand nä-her zu betrachten. Bis dahin waren sie größtentheils längs derschmalen Niederungen geritten, um besser verborgen zu bleiben;eben jetzt hatten sie zufällig eine Anhöhe erreicht, von der Paul'»das unbekannte Wesen sichtbar geworden war.
„Kommt mit mir herab," sagte Middleton, „sei es Thier oderMensch; wir sind stark genug, und brauchen uns nicht zu fürchten."
„Wäre es nicht eine moralische Unmöglichkeit," rief derAlte, der sich hier im Worte vergriff, „wäre es nicht eine mora-ralischc Unmöglichkeit, so würde ich den Klumpen dort für denMann halte», der auf die Schlangen- und Jnsektenjagd ansgeht,für unser» Mitreisenden, den Doktor."
„Warum eine Unmöglichkeit? Habt Ihr selbst ihm nicht dieRichtung angegeben, in welcher er uns treffen sott?"
„Ja, aber ich habe ihn nicht heißen können, mit einem Eselschneller zu jagen, als mit einem Pferde. Doch, Ihr habt recht,ganz recht," setzte der Wildstetter, sich selbst unterbrechend, hinzu,als sie dem Gegenstände immer näher kamen, und er jetzt deutlichsah, daß es kein Anderer war, als Obcd und sein .^sinus. „Ihrhabt vollkommen recht, aber das Ding steht aus wie ein Wunder.Guter Gott, was für ein mächtiger Hebel ist die Furcht! Freund!Freund!" rief er dem Doktor von Weitem zu. „Ihr seid einTausendkünstler! Solch' einen weiten Weg in so kurzer Zeit zuEsel! Ihr und Euer Esel seid ein paar Wunderthicre."
„ tsinus ist überjagt," erwiederte der Naturforscher mit traurigerStimme. „Das arme Thier ist nichts weniger als faul gewesen,seitdem wir uns getrennt haben; jetzt aber will und kann es nichtvon der Stelle, ich mag noch so viel bitten und flehen. Wir ha-ben doch diesen Augenblick nichts von den Wilden zu besorgen?"
„Das kann ich nicht sagen; nichts weniger als das; es steht