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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Fort, aus den Händen der Verruchten, der Rothe» undder Weißen.... Sieh' dich nicht um, schau' gleichgültig vor dich,stell' dich, als sprächen wir von Diesem und Jenem, von unserenZauberärzten; oder noch lieber von den Pferden der Tetons. DieSchelme hören es gar zu gern, wenn man ihre Thiere lobt, fasteben so gern, als die thörichte Mutter in den Niederlassungen ihreeigensinnigen Krabben lobpreisen hört. So! klatsche dein Pferd;betrachte den Krimskrams, mit welchem die Rothhäute seine Mähneverziert haben; laß dein Auge Eines sprechen, und deinen Geistein Anderes. Hör' an; wenn wir es nur klug anfangen, so gibt'sein Mittel, mit Einbruch der Nacht sich davon zu machen."

Ein herrlicher Gedanke!" rief Middleton, der es nicht ver-gessen konnte, daß Mahtoree seine Jncz mit Augen der Bewun-derung betrachtet, und sich sogar derselben als Mitreiter undBeschützer hatte ansdringen wollen.

O Gott, o Gott!" sagte der Wildsteller,was für einschwaches Geschöpf ist der Mensch, wenn sich seine Naturgcben inBücherkram und weibische Sitten erweichen und auflösen! Noch einsolcher zweideutiger Ausruf würde den Kobolden, die rechts undlinks um uns reiten, deutlich sagen, daß wir ein Komplott machen;eben so deutlich, als wenn wir es ihnen in ihrer eigenen Sprachein die Ohren bliesen. Ei! ei! ich kenne die Teufelskerle ! sie schei-nen so unschuldig und unerfahren, als das jüngste Reh; aber esist Keiner unter ihnen, der nicht sein Auge wie ein Fernrohr ausuns gerichtet hielte, und unsere geringsten Bewegungen beobachtete.Was also geschehen soll, muß mit der größten Vorsicht und Klug-heit geschehen, wenn wir ihre Schlauheit täuschen wollen_ So

recht, streichle des Pferdes Nacken; lächle, als ob du es lobtest,und neige dein Ohr, daß es keines meiner Worte verfehle. Seiauch darauf bedacht, das Thier nicht zu sehr anzustrengen, denn,obschon wenig mit Pferden bekannt, sagt mir die bloße Vernunft,daß man zu einem weiten, schnellen Ritt ihre Lungen schonen muß.