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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Wenn ich meine Töchter an die Thiiren der Loups führe,werden die Weiber sie bei der Hand nehmen! werden die Kriegermit meinen jungen Männern ranchen?"

Das Land der Bteich-Gesichter liegt hinter ihnen. Warumwollen sie so weit nach Sonnenuntergang reisen? Haben sie denWeg verloren, oder sind diese hier die Weiber der weißen Krieger,von denen ich höre, daß sie durch den Strom des trübenWassers waten?"

Nichts von Beiden,. Die Weißen, die durch den Missouriwaten, sind die Krieger meines großen Vaters, welcher sie mitAufträgen ansgesandt hat; wir sind friedliche Wanderer. DieWeißen sind Nachbarn der Rothen, und wünschen, Freunde mitihnen zu sein. Verkehren die Omahaws nicht mit den Loups,sobald der Tomahawk ans dem Scheidewege zwischen beiden Völ-kern verscharrt ist?"

Die Omahaws sind den Loups willkommen."

Und die Junktims und die gebrannten Tetons, welche in demWinkel des Stroms ,mit dem trüben Wasser" wohnen, kommen sienicht auch in die Hütten der Loups, und rauchen mit ihnen?"

Die Tetons sind ein Lügenvolk!" rief der Andere.Siehaben nicht das Herz, ihr Auge bei Nacht zu schließen. Nein,sie schlafen bei Sonnenschein. Schau' her," fuhr er fort, undzeigte im Triumph auf die furchtbaren Zierrathen seiner Hüfthülle,schau' her, ihrer Skalpe sind so viele, daß die Pawnee's auf sietreten! Geh' mir! laß de» Sioux auf Schneehaufen leben; diePrairie und die Büffel sind für Männer!"

Ha! das Geheimnis; ist heraus!" sprach der Wildstcller ansenglisch zu Middleton, welcher ans Alles, was vorging, eben weiles ihn nahe betraf, anfmerksam achtete.Dieser junge, ansehn-liche Indianer lauert den Sioux und ihren Bewegungen aus; daskönnt Ihr an seinen befiederten Pfeilen, an seiner kriegerischenMalerei sehen; ja sogar an seinen Augen, denn eine RothhautDie Prairie. 18