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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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liebenswürdigen aber geistigen Gegenstand anschaut. So viel warwohl ausgemacht; es war das erste Mal, daß er eines der jungenFrauenzimmer erblickte, von denen die Väter seines Stammes sosehr oft sprachen, und die sie als Wesen beschrieben, deren Voll-kommenheit Alles erreichte, was sich ein junger, unerfahrener Wil-der Reizendes denken könne. Aus Ellen richtete sich seine Aufmerk-samkeit nicht so sehr; wenn er sie aber auch nickt so sichtbarwerden ließ, so lag doch in seinem zugleich kriegerischen und züchti-gen Auge etwas von dem Zoll, den jeder Mann den Frauen zubringen gewohnt ist, und welchen die flüchtigen Blicke ansdrückten,die er ab und zu auf ihre reifere, vielleicht auch belebtere Schön-heit warf. Gleichwohl wußte er die Bewunderung gegen Beide,in Folge seiner natürlichen Sittlichkeit, dergestalt zu mäßigen, undmit dem kriegerischen Stolze, den er athmete, zu verschmelzen, daßseine innere Empfindung Allen entging, nur dem einzigen altenWildsteller nicht, der zn sehr mit den Gewohnheiten der Indianerbekannt war, um den Charakter des Jünglings nicht ganz richtig.aufzufassen, oder den geringsten Zug und die kleinste Bewegung,die er machte, unbemerkt vorüber zu lassen. Ellen indessen, welchenichts von dem Allen ahnete, machte sich um die schwache undweniger entschiedene Jnez freundlich zn schaffen, und äußerte inihrem freimüthigen Betragen die abwechselnden Gefühle von Freudeund Neue, welche in ihr entstanden, je nachdem ihr thätiges Ge-müth sich mit dem wichtigen Schritt beschäftigte, welchen siegethan, mit den in ihr streitenden Hoffnungen und Besorgnissen,und vielleicht auch mit einem, ihrem Geschlecht und ihrer Lagezugleich angemessenen Schwanken.

Nicht also Paul. Mit dem Gefühl, die beiden seinem Herzen sonahe liegenden thenren Zwecke erreicht zu haben nämlich El-lens Besitz und den Sieg über die ihm im Wege stehenden SöhneJsmaels betrieb er mit Emsigkeit das Geschäft des Augen-blicks, d. h. mit aller Kaltblütigkeit eines Liebhabers, der