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zu lassen, das; man ihn ansholen wolle. Bei diesem Wettstreit,wo Schlauheit, Besonnenheit und Vorsicht ans beiden Theilengleich gros; waren, ließ sich, wie man denken kann, nichts erzielen.
Der Wildstellcr legte in seine Erkundigungen so viel Einfalt undanscheinende Gleichgültigkeit als möglich: er fragte nach dem Zu-stande des Stammes der Loups, nach ihren Ernte» und Einsamm-lungcn, nach dem Bestände ihrer Wintervorräthe, nach ihren Der- ,bindungen mit den anstoßenden Kriegerstämmen; konnte aber keineeinzige Antwort hervorlocken, welche ihm über das Auftreten deseinzelnen Kriegers, und über seine weite Entfernung von seinemVolke Licht hätte geben können. Dieser hingegen schien in seineFragen mehr Würde und weniger eigentliche Neugier legen zuwollen; sie waren aber im Grunde eben so fein angelegt. Ererkundigte sich nach dem Zustand des Pelzhandels, sprach von denguten und schlechten Erfolgen der weißen Jäger, denen er selbstbegegnet sei, oder von denen er gehört habe, und erwähnte auchden rüstigen Marsch, welchen die Nation seines großen Vaters —denn so benannte er äußerst vorsichtig die Regierung der Vereinig-ten Staaten — im Begriff sei, in die Jagdgegendeu seinesStammes zu unternehmen. Ans dem sonderbaren Gemisch vonTheilnahme, Verachtung und Unwillen, welches gelegentlich unterder Zurückhaltung des jungen Kriegers hervorschimmerte, ließ sichjedoch abnehmen, daß ihnen das fremde Volk, welches sich widerden Willen der Eingebornen in den Besitz des Landes sehen wollte,mehr vom Hörensagen, als durch eigenen Verkehr mit demselbenbekannt war. Die persönliche Unkenntniß der Weißen verrieth sichvorzüglich durch die Art und Weise, mit welcher er den weiblichenTheil des ihm gegenüberstehenden Hansens betrachtete, und durchdie kurzen, aber kräftigen Ausdrücke, die ihm alsdann entfielen.
Während er mit dem alten Jäger sprach, ließ er seine glän-zenden Augen auf den geistvollen, und dabei fast noch kindlichenZügen der schönen Jnez umherschweifen, wie Einer, der einen