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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
244
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Dickicht von Baumwollenbäumen und wilden Reben. Dahin richteteder Wildsteller die Flucht, als nach dem einzigen Orte, wo manin dieser härtesten Roth hoffen konnte, verborgen zu bleiben. Manvergesse nicht, daß des alten Mannes Scharfsinn, der, durch einelange Folge ähnlicher Ereignisse gestählt, zn einer Art von Instinktin plötzlichen Gefahren gediehen war, ihn diesen Weg führte, daauf diese Weise zwischen ihm und dem annähernden Feinde derFelsen zu stehen kam. Unter Begünstigung dieses Umstandes er-reichten sie zu rechter Zeit das Gebüsch, und eben hatte PaulHover der letzte des Zuges sich und seine fast athemloseEllen in die verwickelten Zweige geborgen, als Jsmacl ans dieoben beschriebene Weise die Höhe des Felsens erreicht hatte, undeinen Augenblick wie ein seiner Sinne Beraubter dastand; dieZerstörung übersehend, welche unter seiner Habe angerichtet wor-den, und nach seinen Kindern suchend, welche, gebunden und ge-knebelt, von dem Biencnjäger unter das Borkcndach eines Schup-pens gebracht worden waren. Hätte der Squatter die Flüchtigenin's Auge gefaßt, ehe das Gebüsch sie verbarg, so würde ein ein-ziger Schuß aus seiner langen Flinte, von der Höhe, wo er stand,sie in ihrem Versteck erreicht, und ihn an den Urhebern dieserLeiden und Verluste gerächt haben.

Der Wildsteller war der erste, der sich hier vernehmen ließ,so wie er an Erfahrung, Einsicht und Rath die Uebrigen überwog.Nachdem er die Blicke rings umher auf die ihn Umgebenden ge-worfen, und sich überzeugt hatte, daß Niemand auch Ellennicht fehlte, brach er in die Worte aus:

O Natur, Natur! Du hast dein Werk vollbracht!" Danndem überseligen Paul zuwinkend und beifällig zulächelnd, setzteer hinzu:Ich Hab' es wohl gedacht, es würde Denen, die sichso oft in Sonnenschein und Sturm, nnter'm Sternenhimmel undim Mondschein getroffen haben, schwer fallen, in Unmnth sich zutrennen. Aber jetzt haben wir keine Zeit mit Plaudern zn verlieren;