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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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nachher von Middleton vor der Hütte der Amme gesehen, nndverschwand im solgenden.

Langsam und nachdenkend kehrte Middleton nach Hause, denBlick ost ans die Stelle zurückwerfend, wo er zuletzt sein geliebtesWeib gesprochen, und sich ihr Bild in dem Abenddunst, der ihnumflutete, malend. Don Augustin empfing ihn mit Wärme, nnder fand einige Minuten Vergnügen daran, seinen neuen Schwieger-vater von seinen Plänen für die Zukunft zu unterhalten. Denächten alten Spanier ergötzte der feurige, aber treue Bericht desjungen Mannes vom Wohlstand und Glück der Staaten, derenunwissender, uuuuterrichteter Nachbar er sein halbes Leben hin-durch gewesen war. Er hörte halb bewundernd, halb aber auchmit derjenigen Ungläubigkeit zu, mit welcher man das entgegen-nimmt, was mau für übertriebene und von der Einbildungskrafterzeugte Beschreibungen von Dingen hält, denen die parteiischeVorliebe zu glänzende Farben leiht.

Auf diese Weise verstrich die Stunde, welche sich Jnez vonihrem Gatten ausbedungen hatte und sie verstrich viel schneller,als dieser cs, in der Abwesenheit des theucrsten Gegenstandes, dener aus Erden hatte, für möglich hielt. Endlich aber schweiften seineBlicke auf die Wanduhr. Eine Minute nach der andern wurde ge-zählt. Jnez erschien nicht. Schon hatte der Zeiger die Halste derfolgenden Stunde durchlaufen, als Middleton aufsprang, und seinenEntschluß aukündigte, sich aufzumachen, und der Abwesenden ent-gegenzugehen. Er fand, daß cs inzwischen finster geworden, undder Himmel mit dem drohenden Dunst, diesem unfehlbaren Vorboteneines Sturmes, überzogen war. Von den surchrbarcu Aspekten nichtweniger, als von der geheimen inncrn Unruhe beängstigt, verdoppelteer seine Schritte, und flog mehr, als er ging, in der Richtung nachJncsilla's Hütte. Dabei hielt er ein Mal über das andere an,horchend und sich einbildend, er sehe den Schein von Jnez's Ge-wand. Dann suchte er in die Kreuz und Quer, von beiden Seiten