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wurde, ohne Blutvergießen, ein vollständiger Sieg über eine Vesteerrungen, welche Jsmael, für die kurze Zeit seiner Abwesenheit,sich geschmeichelt hatte, unüberwindlich gemacht zu haben.
Fünfzehntes Kapitel.
Der Himmel lächle auf dieß heilig Werk,
Daß ihm kein Weh die nächste Stunde bringe!
Shakespeare.
^ir müssen hier den Lauf unserer Erzählung so lange unter-brechen, bis wir die Ursachen werden angegeben haben, welche zudem sonderbaren Streit, der so eben stattgefnnden, die Veran-lassung gewesen sind. Wir werden uns bemühen, diese Unterbrechungso kurz zu machen, als sie für Diejenigen unserer Leser nur hin-reichen wird, welche es der Pflicht des Geschichtschreibers zuwiderhalten, Lücken bestehen zu lassen, damit die fruchtbare Einbil-dungskraft des Lesers selbst sie ansfülle.
Unter den Truppen, welche von der Regierung der VereinigtenStaaten abgeschickt wurden, das neu erworbene Land im Westenzu besehen, befand sich eine kleine Abtheilung, angeführt von ebendem jungen Offizier, der sich im Lauf und in den Auftritten unse-rer Legende schon thätig mithandelnd gezeigt hat. Die gutartigen,gemächlichen Abkömmlinge der ersten Anpflanzer empfingen ihreneuen Landsleute ohne Mißtrauen, wohl einsehend, daß die Abtre-tung des Landes sie ans Unterthanen der vorigen absoluten Re-gierung zur beneidenswerthern Klaffe von Staatsbürgern erhob,die nur dem Gesetze zu gehorchen haben würden. Die neuenBehörden übten ihr Amt mit Schonung aus, und handhabten dieihnen übertragene Gewalt, ohne sie den Untergebenen fühlbar zumachen. Gleichwohl mußte bei der plötzlichen Vermischung vonKindern der Freiheit und nachgiebigen Zöglingen der absolutenGewalt, von Katholiken und Protestanten, von aufgeweckten und