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„Man gibt mir auch einen zweiten Namen, und nennt mich»ach meinem Vater."
„Nenne sie ein- für allemal Ellen Wade," murmelte Paul;„es ist ihr wirklicher Name, und meinetwegen mag sie ihn fürimmer behalten!"
„Ich hätte Euch," fuhr der Fremde fort, „Wade nennen sollen.Also Ellen Wade, Ihr werdet zngeben, daß, obschon nickt selbstdurch einen Eid gebunden, ich mich als Einen gezeigt habe, derdie Eide Anderer zu achten weiß. Ihr müßt mir bezeugen, daßich keinen einzigen Laut von mir gegeben habe; daß ich mir allenZwang angethan, obschon ich wohl wußte, daß meine Stimmebis zu gewissen Ohren gedrungen sein würde, denen sie so sehrwillkommen wäre? Gestattet mir, allein den Felsen zu bestei-gen. Ich verspreche Eurem Oheim hinlängliche Schadloshaltnngfür Alles, was ihm etwa von seiner Habe bei dieser Gelegenheitabgehen wird."
Ellen schien zu schwanken. Unglücklicher Weise warf sie abereinen heimlichen Blick auf Paul, welcher schmollend und stolz aufsein Gewehr gelehnt da stand, sich das Ansehen der Gleichgültig-keit gebend, und sich ein Bovtsmannliedchen pfiff, ihr znm Trotz.Sie sammelte sich schnell, und gab zur Antwort:
„Ich bin hier als Kommandant des Felsens angestellt, so langemein Oheim und seine Söhne auf der Jagd sind; als Kommandantwill ich meinen Platz behaupten, bis er mich vom Posten ablöset."
„Dieses sind wichtige Augenblicke," sagte der junge Krieger,„die nicht sobald wiederkehren dürften; und wir thäten sehr un-recht, wenn wir sie unbenutzt vorüberließen. Die Sonne ist imSinken; in wenig Minuten kann der ungebetene Gast mit seinenwilden Söhnen hier sei», und sein unrechtmäßiges Besitzthnmwieder einnehmen."
Doktor Battius warf hier einen ängstlichen Blick hinter sich,und nahm dann das Wort: