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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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nicht gehört. Ich verspreche Euch, keine Gewalt zu gebrauchen;mögen aber auch meine Gedanke» sein, welche sie wollen, so sehtIhr, ich bin von einer Macht umgeben, die mich selbst leicht über-wältigen kann, und Ihr kennt, oder solltet wenigstens die Ge-müthsart dieser Familie hinlänglich kennen, um Euch an irgendeinem Mitgliede derselben reiben zu wollen, von welchem Geschlechtund Alter es sei."

Ich bin nicht dergestalt mit dem Gemüth und Charakter derMenschen unbekannt," erwiederte der Natnrknndige, sich mit ge-höriger Klugheit etwas von der vorigen Stelle entfernend, welcheer bis jetzt am Fuße des Felsens eingenommen hatte,daß ich Euchnicht verstehen sollte. Aber hier kommt Jemand, der die Tiefendes menschlichen Herzens noch besser ergründen kann, als ich."

Hier rief Paul Hover, welcher inzwischen bis zu Vattius'Seite vorgedrnngen war, ohne im geringsten mit seinem Nach-bar die Furcht von der bevorstehenden Gefahr zu theilen, welchediesen so bange machte:Ellen Wade, Ellen Wade, ich erwartenicht in Euch einen Feind zu finden!"

Das sollt Ihr auch nicht, wenn Ihr nur das von mir ver-langt, was ich ohne Schande und Trenbrnch gewähren kann. Ihrwißt, mein Oheim hat mir und meiner Vorsorge seine Kinderanvcrtrant. Könnte ich wohl so niederträchtig sein, ihn zu ver-rathen, und Euch als seine Feinde cinlassen, die ihm vielleichtdie Kleinen morden und die wenige Habe rauben, welche ihm dieIndianer gelassen haben?"

Bin ich ein Mörder? Sehe ich ans wie ein Mörder? Istdieser alte Mann ist dieser Offizier der Vereinigten Staatenein Mörder? Mit diese» Worten zeigte er ans den Wildstellerund ans seinen neu anfgefnndenen Freund, welche mittlerweilenäher gekommen waren und ihm zur Seite standen.Sehen wir Alleaus wie Leute, welche im Stande wären, zu thnn, was Ihr sagt?"

Nun, was wollt Ihr denn, was verlangt Ihr von mir?"