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tönte das Geheul der Hunde. Die Geier und Bußaare umflattertensie, und flogen so nahe au ihnen vorbei, daß sie die unterstenZweige mit ihren schweren Flügeln berührten. Der Wind schrillteso hohl über die nackte Prairic, daß man halte glauben sollen, dieGeister der Luft wären herabgesticgen, um Zeugen der Entdeckungund Auslösung zu sein..
Es war sogar für die bisher unerschütterliche Esther ein athem-bedrückendcr Augenblick und Anblick, als sie ihre Söhne sah ver-wachsenes Gezweig des Dickichts ans einander biegen, und sichselbst in das Labyrinth verschwindend begraben. Eine tiefe, feier-liche Pause trat ein. Auf dieselbe folgte mit einem Male einscharfes, lautes, durchdringendes Geschrei, kurz und schnell hintereinander erschallend; dann fiel wieder eine Stille und Ruhe ein,grausenhafter und ahnungsvoller, als die vorige.
„Kommt zurück, Kinder, kommt zurück, meine Kinder," schriedie Mutter mit allen Gefühlen, die sich ihres Herzens bemächtigethatten ....
Aber ihre Stimme stockte, und Entsetzen versteinerte ihr ganzesWesen- als in diesem Augenblick sich das Buschwerk zertheiltc, unddie beiden Söhne wieder erschienen, bleich und fast eben so leblos,als sie, und den erstarrten, athem- und bewegungslosen Körperdes verlorenen Asa ihr vor die Füße legten, dessen gewaltsamerTod jedem seiner Gesichtszüge nur zu deutlich cingegraben war.
Die Hunde erhoben ein langes, letztes Geheul; dann machtensie sich beide zugleich ans, und verschwanden, um die verlasseneFährte des Wildes wieder anfzusnchen. Auch die Vögel schossenin die Höhe, und erfüllten die Luft mit Klagen, daß ihnen eineBeute entzogen wurde, die sie schon als die ihrige ansahen, ob-schon die menschlichen Züge derselben sie bisher abgehalten hatten,sich daran zu weiden.