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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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als hättest du für Esther und ihre Töchter gearbeitet, wie einausgeleruter Metzger. Kommt, Kinder; ich sage euch, wir sindweit genug gegangen. Ich bin zu alt, daß ich nicht die Kenn-zeichen der Streifwege gehörig wissen sollte; kein Indianer isthier gewesen, seit der letzte Regen gefallen. Folgt mir, ich willnoch ein Stuck Wild schießen, damit wir doch etwas für unsereMühe haben."

Folgt mir!" schrie Esther ans sein ,Folgt mir" erwiedernd,und rasch vorschreitend.Ich bin heute der Anführer, und ichwill und gebiete, daß mir gefolgt werde. Wem kommt esmehr zu, als einer Mutter, wenn nach einem verlorenen Kindegesucht wird, den Trupp anznführen und zu leiten?"

Jsmael richtete ans seine unwiderstehliche Hausfrau einenBlick und ein Lächeln schonenden Mitleids. Bemerkend, daß sieschon einen andern Weg eingeschlagen hatte, als den, welchem erund Abiram den Vorzug gegeben hätten, wollte er nicht die Sai-ten seines Ucbergewichts zu hoch spannen, nnd gab, obschvn un-gern, ihrem Willen nach. Nun aber erhob sich ein Widerstandvon einer andern Seite. Doktor Battins, welcher bis dahin eintreuer, stummer, nachdenkendcr Begleiter der Frau gewesen war,fand für gut, seine schwache Stimme zu erheben, und sie auf denTon der Gegenvorstellung zu stimmen.

Ich bin ganz der Meinung Eures Begleiters aus dem Lebens-pfade, würdige und edle Frau Busch," sagte er,wenn er be-hauptet, irgend ein i§nis l'aUnm habe die Einbildungskraft Abiramsbethört, nnd ihm Symptome von Spuren nnd Fnßstapfen gezeigt,die nicht in der Wirklichkeit waren."

Ihr mögt selbst ein Symptom sein!" unterbrach ihn derBrausekopf.Hier ist so wenig Zeit, Euren Büchcrnnsinn anszu-kramen, als der Ort, still zn halten nnd Euren Arzneiqnark zuverschlucken. Seid Ihr lendenlahm nnd müde? Gut, so sagt csohne Umschweif, wie es einem Ehrenmanne gebührt, und setzt Euch