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„Hat das Mittel angeschlagen?" fragte trocken Jsmael. „Nundazu muß eine gute Dosis gehört haben, wenn sie ans die Zungeder alten Esther fühlbar wirken, und ihr sogar schwer fallen soll!"
„Mein Freund," fuhr der Doktor fort, indem er mit der Handzwischen ihm und der erzürnten Hausfrau hin und her wogte, „daßmein Mittel nicht zu Allem hinrcicht, was eben von demselben ge-sagt worden, beweiset so eben der kleine Ausfall der guten FrauBusch gegen mich. Doch wieder ans den abwesenden Asa z» kom-men. Es ist zweifelhaft, was ihm begegnet sei. Es gibt einenVorschlag, diese» Zweifel zu heben, denn es ist in der Natur-wissenschaft die Wahrheit jederzeit ein Haupt-Desideratum. Undich gestehe auch, im gegenwärtigen Falle, wo es ein Vacnnmgibt, eine Leere in unserer Gewißheit nämlich, wo die Gesetzeder Physik nicht ansrcichen, bednnkt es mich, daß es zweckmäßigwäre, zu materiellen Beweisen, als zu handgreiflicheren, seineZuflucht zu nehmen."
„Kehrt euch nicht an ihn! Kehrt euch nicht an ihn!" riefEsther, als sie bemerkte, daß die Anderen auf ihn zu achtenschienen, obschon es nicht ganz deutlich war, ob die Aufmerksam-keit, die sie ihm schenkten, eine Folge ihrer Uebereinstimmnngmit seinen Vorschlägen, oder ihres Bestrebens war, in seine un-verständliche Rede Sinn zu legen. — „Kehrt euch nicht an ihn;jedes seiner Worte ist eine verwünschte Arznei!"
Ellen legte sich hier bescheiden in's Mittel; „Doktor Battiuswill sagen, da Einige von uns befurchten, Asa sei'in Gefahr, undAndere es nicht befurchten, so möchte sich die ganze Familie anf-machen, und eine oder ein paar Stunden nach ihm suchen."
„Ist das seine Meinung?" rief die Mutter; „nun dann hatDoktor Battius mehr Verstand, als ich in ihm gesucht hatte. Ellenhat recht, Jsmael, und was sie so eben sagte, soll und muß ge-schehen. Ich selbst will eine Flinte auf die Schulter nehmen, undwehe der Rvthhant, die mir in den Wurf kommt! Erst gestern