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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
Seite
148
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er gefunden, daß kein Gedanke sei an irgend etwas Heimtücki-sches oder Schlechtes, gab er sich ohne Rückhalt hin.

Gebt's hübsch allmählig dem Wildsteller, und mit recht ver-blümten Redensarten," sagte Paul, indem er sehr ruhig seinenPlatz an der andern Seite des jungen Soldaten einnahm.Esist einmal die Mode des Alters, sich an solchen verjährten Tra-ditionen zn ergötzen, und was das betrifft, muß ich sagen, liebeich es auch ganz erstaunlich, darauf zu horchen."

Middleton lächelte wieder und vielleicht mit einer Art Spott;aber gutmüthig sich znm Wildsteller wendend, fuhr er fort:

Es ist eine lange und könnte vielleicht eine traurige Geschichtewerden; Blutvergießen und alle die Schrecken der indianischenGrausamkeit sind furchtbar in die Geschichte vermengt."

Nun, immer frisch heraus, Fremder," fuhr Paul fort;daransind wir in Kentucky gewöhnt, und ich muß gesteh'n, für michwird eine Geschichte deßhalb nicht schlechter, weil ein paar Skal-pirnngen darin Vorkommen."

Aber er erzählte Euch von Uncas, nicht wahr?" fing derWildsteller wieder an, ohne sich um die kleinen Unterbrechungendes Bienenjägers zu kümmern, die nur hie und da unbedeutendeEpisoden bildeten.Und was dachte und sprach er von ihm . ..so in seinem Zimmer, mit allen Bequemlichkeiten und aller Wohl-habenheit der Ansiedelungen zur Hand?"

Ei, er sprach wohl gerade so, wie er in den Wäldern würdegesprochen haben, wenn er sich dort mit seinem Freunde zusam-mengefnnden hätte . . ."

Nannte er den Wilden seinen Freund? Den armen, nackten,gemalten Krieger! Und er war nicht zn stolz, den Indianer sei-nen Freund zn nennen?"

Ei, er rühmte sich sogar der Verbindung, und gab, wie Ihrschon gehört habt, seinem Erstgebornen einen Namen, der wieein Erbstück auf alle seine Nachkommen übergehen soll."