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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Immer noch Uncas! Immer noch Uncas!" swiederholte ,derAndere, vor Eifer zitternd.Und sein Vater?"

Hieß ebenso, ohne den Beinamen des landesgebornen Häupt-lings. Ihm nämlich und meiner Großmutter wurde der Dienst,von dem ich eben gesprochen, erwiesen."

Ich wußte es! Ich wußte es!" jauchzte der alte Mann mitzitternder Stimme, indem seine starren Zuge gewaltig bebten, alserweckten die von dem Andern genannten Namen einige längstentschlafene Gefühle aus Begebenheiten früherer Jahre.Ichwußte es; Sohn oder Enkel, alles dasselbe. Es ist das Blut,und cs ist der Blick! Sagt mir, ob der, den sie Duncan nannten,ohne den Zusatz Uncas, noch am Leben ist?"

Der junge Mann schüttelte traurig den Kopf, als er die Frageverneinend beantwortete:

Er starb in der Fülle der Jahre und Ehren; beliebt, glück-lich, und Andere glücklich machend."

Fülle der Jahre!" wiederholte der Wildsteller, indem er aufseine magern, doch »och immer muskulösen Hände niedersah.Ach ja, er lebte in den Niederlassungen, und war weise, dochnach dortiger Art. Aber Ihr habt ihn oft gesehen, und Ihrhörtet ihn reden von Uncas und der Wildnis;?"

Oft; er war dazumal ein Offizier des Königs, aber als derKrieg zwischen der Krone und ihren Kolonien stattfand, vergaßmein Großvater seinen Geburtsort nicht. All' die leeren Titelwarf er ab, war treu seinem Vaterlande und focht für dieFreiheit."

Da war doch Vernunft drin, und, was besser, auch Natur!Kommt, setzt Euch nieder neben mich, mein Junge; niedergesetzt,und sagt mir, wovon der Großpapa sprach, wenn sein Geist sichder Wunderdinge aus der Wildnis; erinnerte."

Der Jüngling lächelte, nicht weniger über den Ungestüm, alsüber die von dem alten Manne gezeigte Theilnahme; denn sobald

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