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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Neuntes Kapitel.

Und wird auch Priscian etwas zerfetzet.Was schadet's?

Verlorene Liebesmüh.

Nachdem wir den Leser mit der Art und Weise bekannt ge-macht, wie Jsmael Busch in seiner Familie Ordnung gestiftet,unter Umständen, die für Viele sonst sehr beunruhigend gewesen wä-ren, wolle» wir den Auftritt wieder um einige Meilen von dem zu-letzt beschriebenen Ort verlegen, ohne jedoch die natürliche Zeitfolgezu verrücken. Im selben Momente, wo der Auswanderer und seineSöhne, im vorigen Kapitel, anszogen, waren zwei Männer anseiner der Anhöhen in der Nähe eines kleinen Bächleins, etwa eineKanonenschußweite von dem Lagerplatze, in eifrigem Gespräch be-griffen über den Geschmack eines saftvollen Bisonhöckers, welchermit äußerster Sorgfalt und Beachtung aller Regeln bei dieser Artvon Kost für ihre Gaumen znbereitet worden. Dieser Leckerbissenwar mit vieler Umsicht von dem Rücken des Thieres abgelöset;cingewickelt in sein haariges Fell, war der Braten ans herkömm-liche Art in dem gegrabenen Erbosen geröstet worden, und lagjetzt in allem Küchenglanz der Prairicn vor seinen Eigenthümern.Was Saftigkeit, Nahrhaftigkeit und den Wildpretgeschmack betraf,hätte das Fleisch einen entschiedenen Vorzug über alle verderblicheKochkünste und Zurichtungen der berühmtesten Restaurateure ver-dient, wiewohl dieser wilde Leckerbissen ans eine durchaus nichtkunstvolle Art znbereitet worden. Uebrigens schien es auch, alswenn die beiden glücklichen Sterblichen, die sich eines Mahls er-freuten, wo Gesundheit und Hunger der nahrhaftesten Kost ausden amerikanische» Wüsten eine so treffliche Würze verlieh, ganzund gar nicht unempfindlich des ihnen gewordenen Glückes wären.

Der Eine, dessen Erfahrenheit in der Kochkunst der Anderedießmal sein Bankett zu danken hatte, schien unter Beiden amwenigsten geneigt, seiner Geschicklichkeit sich ganz zu erfreuen. Er