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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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drängt, von heftigen Windstößen so gewaltsam getrieben, daßman durch ihre Oeffnnngen auf kurze Augenblicke de» herrlichenGlanz des ewigen Himmels entdecken konnte, so groß und ewig,daß alle Anstrengungen der atmosphärischen Welt nichts dagegenvermögen. Unten fegte der Wind über die wilden und nacktenHaidesteppen mit einer Heftigkeit, wie man sie selten in einemminder offenen Himmelsstrich des Festlandes kennt. Zur Fabelzeitwürde man leicht ans den Schluß gekommen sein, der Gott derWinde habe seinen Untergebenen erlaubt, ans ihren Höhlen her-anszufahren, und mit Ausgelassenheit über Wildnisse zu stürmen,wo ihrem Spiele weder Baum, noch Menschenwerk, noch Berge,noch irgend sonst etwas sich entgegensehe.

Obgleich Nacktheit das vorzügliche Kennzeichen des Orts war,wohin wir jetzt den Auftritt unserer Erzählung verlegen müssen,so war er doch nicht ganz ohne Zeichen des menschlichen Lebens.Mitten ans dem eintönigen Anschwellen und Niedcrslnken der Prairieerhob sich ein einsamer, nackter und abgerissener Fels am Randeeines kleinen Bächleins, welches, nachdem es sich weithin durchdie Ebenen geschlängelt, endlich seinen Weg zu einem der tribut-pflichtigen Ströme des .Vaters der Flüsse' fand. Ein Strich ebenenLandes lag in der Nähe des Abhangs, und da der Fleck nochimmer eingesänmt war von einem dichten Erlen- und Snmach-Gebüsch, so konnte man glauben, der Boden habe einst hier einemkleinen Walde Nahrung gewährt. Die Baume selbst waren in derFolge ans den Gipfel und die Klippen der benachbarten Felsenverpflanzt worden. Ans dieser kleinen Erhöhung fand man dieSpuren der Menschen, worauf vom Wildsteller oben angespieltworden.

Von unten ans betrachtet, war da nicht mehr zu sehen, alseine Brustwehr von Holzstämmen und Steinen, so znsammcnge-hänft, wie es am wenigsten Arbeit machte; wenige niedrige Dächer,ans Rinde und Zweigen geflochten; hie und da Erdanfwürfe, wie