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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
Entstehung
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Siebentes Kapitel.

Was? fünfzig meiner Ritter auf einmai!

Lear.

Der Tag war jetzt auf der anscheinend ganz endlosen Prairievöllig angebrochen. Obeds Eintritt in's Lager konnte zu dieserTageszeit, und begleitet von so entsetzlichen Jammertöncn überseinen vermnthlichen Verlust nicht anders als die verschlafenenFamilienmitglieder anfwecken. Jsmael, seine Sohne und dersauertöpfische Bruder seiner Frau standen schnell ans den Beinen,und wurden nun, als die Sonne ihr Licht über das Lager aus-gofi, allmählig ihren ganzen Verlust inne.

Jsmael schaute mit znsammengepreßten Zahnen auf die re-gungslosen, schwer beladenen Fuhrwerke rund umher, warf danneinen Blick auf die erstaunt und hilflos dicht um ihre, in finstererVerzweiflung dasitzende Mutter, niedergekanerten kleinen Kinder,und schritt dann hinaus in's Freie, als wäre die Luft im Lagerfür ihn zu beklommen. Mehrere folgten ihm mit aufmerksamenBlicken, indem sie den finstern Ausdruck seiner Angen als Richt-schnur seines eigenen Benehmens für die Zukunft bewachten. Allezusammen schritten in tiefem und verdrossenem Schweigen bis aufdie allernächste Anhöhe vor, von wo sie eine fast endlose Aussichtauf die nackten Ebenen hatten. Hier war nichts zu sehen, als eineinsamer Büffel, der seine dürftige Nahrung nicht fern von ihnenunter den kläglichen Kräutern der Haide nagte, und der Esel desArztes, der seine Freiheit sich zu Nutze machte, um ein reicheresMahl als gewöhnlich einzunehmen.

Da haben die Schurken ein Stück Vieh uns znrückgelassen,um uns zu foppen," sagte Jsmael, auf den letzten, blickend:undnoch dazu das schlechteste von allen. Das ist ein schlimmes Land,