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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Der Doktor ließ seine Augen wild vom Thiere zn der Spre-cherin, und von der Sprecherin zum Thiere rollen, vermochte abcxsein Erstnnnen in keine Worte zu fassen.

Wollen Sic ein Thier nicht anerkennen, das so lange inihrem Dienste gestanden," fahr das Mädchen, noch immer lachendfort.Ein Thier, das, wie ich sie tausendmal sagen hörte, Ihnenso gute Dienste geleistet, und das Sie wie einen Bruder liebten!"

,,4s>uus äomssticus!" rief der Doktor, so tief anfsenfzend, alswäre er dem Ersticken nahe gewesen; da ist gar kein Zweifel amxenus; »nd ich will's gegen männiglich behaupten, daß das Thiernicht zur Species equu8 gehört. Unzweifelhaft, unlängbar, esist der ssimis selbst; aber dieß, Ellen Wade, ist auch nicht jenerVespertilio Iwrribilis der Prairien! Sehr verschiedene Thiere, daskann ich Euch versichern, junges Mädchen, und sehr verschiedenin allen bedeutenden Einzelnheite» charakterisirt. Jener ist:Fleisch fressend," indem er noch immer auf seine offene Schreib-tafel blickte,und unserer frißt nur Körner. G ew ohnhcit, feurig,gefährlich; Gewohnheit, geduldig, enthaltsam. Ohren,treten nicht recht hervor; Ohren, sehr lang. Hörner, nachbeiden Seiten gereckt; Hörner, sind gar nicht vorhanden!"

Noch einmal unterbrach ihn Ellens lautschallcndes Gelächter,was indessen nur dazu diente, ihn wieder zn sich selbst zn bringen.

Ja, das Bild des Ve8,wrkMo stand aber nur einmal vor meinerRetina," bemerkte der betroffene Forscher in die Geheimnisse derNatur, als sollte dieß wie eine Entschuldigung gelten,und ichwar thöricht genug, mein eigenes treues Thier für das Ungeheuerzu halten. Obgleich ich mich auch jetzt noch verwundere, dasThier so weit hernmlanfen zu sehen."

Ellen erzählte ihm nunmehr in gehörigem Verlaufe, was sichdiese Nacht zugetragen. Sie beschrieb ihm mit einer Genauigkeit,welche bei einem weniger arglosen Zuhörer, als er, Verdacht überihr eigenes Hiersein erregt hätte, die Art, wie die Thiere aus dem