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wieder ein, weil es die Stunde war, die er sich zur Ruhe einmalbestimmt hatte, und weil er ciusah, wie vergeblich jeder Versuchausfalleu muffe, mitten in der Dunkelheit der Nacht sein Geraub-tes wiederzuerwerbeu. Auch kannte er zu wohl die Gefährlichkeitseiner gegenwärtigen Lage, um das, was ihm übrig geblieben, imVerfolgen des Verlornen auf's Spiel zn sehen. Trotz der Vor-liebe der Haidebewohner für Pferde, war doch ihre Neigung auchzn manchen anderen, noch im Besitz der Reisenden befindlichenGegenständen, genügend bekannt. Es war ein gewöhnlicher Kunst-griff, die Heerden zn zerstreuen, um ans der Verwirrung Vortheilzu ziehen. Aber Mahtoree schien den scharfe» Blick des Mannes,den er überfallen, nicht gewürdigt zn haben. Man hat bereitsdas Phlegma, mit welchem Jsmacl seinen Verlust ertrug, kenne»gelernt, und es bleibt nun nur übrig, von seinen reiferen Ent-schließungen zu sprechen.
Obgleich das Lager manches Auge umfaßte, das lange Zeit»»geschloffen blieb, und manches Ohr, das auf das kleinste Ge-räusch achtete, so blieb es doch in tiefer Ruhe während des übri-gen Theiles der Nacht. Schweigen und Mattigkeit thaten zu-letzt ihre gewöhnliche Pflicht, und vor dem Morgengrauen lagschon wieder Alles, bis auf die Schildwachcn, in tiefem Schlafebegraben. In wie fern diese trägen Wächter nack dem Ueberfallihrer Verpflichtung nachkamen, ist nie bekannt geworden, indemnichts vorfiel, was eine Probe ihrer folgenden Wachsamkeit abge-geben hätte.
Sobald indessen der Tag zu dämmern begann, und ein grauesLicht vom Himmel herab auf die noch trüben Gegenstände derHaide fiel, erhob sich Ellen Wade mitten ans dem Gewimmel derKinder, unter die sie sich bei ihrer verstohlenen Rückkehr in's Lagergebettet hatte. Mit Vorsicht aufstehend, schritt sie behenden Fußesüber die ruhenden Körper, und ging mit derselben Vorsicht biszu den äußersten Gränzen von Jsmaels Vertheidigungsanstalten.