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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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solchen großen Unterschied bei denen machen, die alle mir Kinder-des einen Vaters sind. Indessen," fnhr er, einen etwas seltsamenund den Mann charaktcrissrenden Uebergang machend, fort,dadieß hier ein Vorfall ist, wo es weit wahrscheinlicher ist, daß einGefecht nöthig sein möchte, als eine Predigt, so wäre cs wohlam besten, sich ans alle Folgen vorznbereiten. Halt! da regtsich's unten! Man mag uns leicht gesehen haben."

Die Familie ist auf den Beinen," schrie Ellen mit zitternderStimme, die beinahe ebenso viel Furcht bei der Annäherung ihrerFreunde verrieth, als sie zuvor bei der Gegenwart ihrer Feindean den Tag gelegt hatte.Geh', Paul, verlaß mich. Duwenigstens darfst nicht gesehen werden."

Wenn ich dich, Ellen, in dieser Wildniß verlasse, ehe ichdich wenigstens sicher in der Obhut des alten Jsmael weiß, sowill ich nie mehr das Summen einer Biene hören, oder, wasnoch schlimmer ist, das Gluck soll mich beim Bienenfang verlassen."

Du vergißt diesen alten Mann. Er wird mich nicht ver-lassen. Und trennten wir uns nicht oft, Paul, wo mehr alsdiese Wildniß war?"

Auf keinen Fall! Die Indianer können mit ihrem Todesgeheulwiederkommen, und dann, wo wärst du! Halben Wegs nach denRocky-Mountains, eh' daß Jemand auf die Spur eures Bleibenskommen kann. Was meint Ihr, alter Wildsteller? Wie langewird's dauern, ehe diese Tetons, wie Ihr sie nennt, zuriickkom-men werden, um zu holen, was sie Jsmael dießmal noch gelassen?"

Seid unbesorgt," erwiederte der alte Mann, wiederum aufseine eigenthiimliche, stille Weise lachend.Die Teufel schwärmenEuch wenigstens an die sechs Stunden ihrem Vieh nach! Horch,da sind sie im Weidengrnnde grade jetzt. Das Vieh der Siouxwird schon ausreißen, wie ebenso viel langschenklige Elennthiere Husch! in's Gras nieder, nieder ihr Beide. So wahr ich vonStaub bin, da spannt Einer seinen Flintenhahn!"