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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Nennt den Kerl nicht wieder meinen Freund," unterbrachihn der Jüngling.Ich schloß noch mit Niemanden Frenndschaft,der nicht Brief und Siegel für das Land anfweisen konnte, dasihn ernährte."

Gut, gut. So nennt ihn Euren Bekannten. Ist er genug Man-nes, um, was sein eigen, mit Pulver und Blei zu vertheidigen?"

Sein Eigenes! Ei freilich, und auch das, was nicht seinEigenes ist. Wie kannst du nur fragen, alter Wildstellcr, da cr's jawar, der die Flinte hielt, die dem Offizier des Sheriffs das Lebens-licht ansblics, als dieser die ungesetzlichen Ansiedler, die sich imBüffelschlage in Alt-Kentucky gesammelt hatten, austreiben wollte!Ich war denselben Tag einem prächtigen Schwarm in einer abge-storbenen hohlen Buche nachgezvgen, und da lag der Leute ihrOffizier an den Wurzeln des Baums; das Loch war grade durchdie,Gottes Gnadeist, die er dicht über dem Herzen in der Brust-tasche trug, gegangen, als ob er meinte, ein bischen Kalbsledersei ein Brustharnisch gegen solch' eines Kerls Kugel. Still, still,Ellen, du brauchst nicht ängstlich zu sein, es wurde ja vertuscht. Und da waren noch fünfzig Andere, die alle i» der Nachbar-schaft ringsum sasieu, und keiner mit bessern! Recht als er."

Das arme Mädchen schauderte, und kämpfte mit aller Gewalt,den Seufzer zu, unterdrücken, der, trotz der Anstrengung, ausdem tiefsten Herzen aufsteigeu wollte.

Der alte Mann schien mit der Auskunft, welche er durchPauls kurze, doch verständliche Rede über den Charakter jenerAuswanderer erhalten, vollkommen zufrieden, und fragte nunnicht weiter, ob Jsmael bereit sein würde, das erlittene Unrechtzu rächen, sondern folgte lieber den Gedanken, welche sich, derNatur der Sache nach, bei diesem Vorfall in ihm erhoben.

Jedermann kennt die Bande am besten, welche ihn an seineNebcnmenschen knüpfen," antwortete er;obgleich cs sehr zu be-klagen ist, daß Farbe, Eigenthnm, Sprache und Kenntnisse einen