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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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beugte sich wieder über seinen Feind, ohne ein lauteres Geräusch,als das welke Laub des Banmwollenbanmes, das in die nächtlicheLuft hinschwebte.

Jetzt sah Mahtoree das Schicksal des Schläfers in seine Handgegeben. Zur selben Zeit, wo er die gewaltigen und athletischenGlieder des Jünglings mit einer Bewunderung prüfte, welchephysische Auszeichnung fast immer in der Brust eines Wilden er-regt, bereitete er sich zugleich sehr kalt, die Lebensflammc, welchediese Glieder allein furchtbar machen konnte, ansznlöschen. Nach-dem er sich der Stelle des Herzens vergewissert, indem er sachtedie Falten des Kleides dazwischen fortgestreift, erhob er seinescharfe Waffe, und wollte eben Kraft und Geschicklichkeit in demeinen Stoße vereinen, als der junge Mann seinen gebräuntenArm nachlässig zurückwarf, bei dieser Handlung im Schlaf dieganze Kraft seiner Muskeln entfaltend.

Der scharfsinnige und schlaue Wilde hielt innc. Es i'ibcrkamihn plötzlich die Ueberzengnng, daß ihm in dem Angenblicke derSchlaf minder gefährlich, als der Tod selbst werden könne. Dasgeringste Geräusch, das Tvdesröcheln, womit eine solche Kraft-gestalt doch vermuthlich vom Leben Abschied nehmen mußte, stan-den ihm plötzlich vor Angen, und der Gedanke zeigte ihm dieFolgen. Er blickte noch einmal zurück nach dem Lager, dann indas Gebüsch, und endlich flogen seine feurigen Angen über diewilde und todtenstille Haide. Hierauf wiederum sich über dasverschonte Opfer beugend, überzeugte er sich bald, daß es festschlafe, und gab dann, den Einflüsterungen einer reifer» Politikfolgend, sein unmittelbares Vorhaben ans.

Mahtoree's Rückzug war eben so still und behutsam > als seineAnnäherung. Er stahl sich nun den Rand des Gebüsches entlang,um einen Schlupfwinkel zu haben, wohinein er beim geringstenAllarm entweichen könne. Er kam nun der Wohnung näher, ganznahe, untersuchte die leinene Außenwand, horchte mit peinlicher