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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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sein," entgegnete ruhig der Wildstetter.Es war wohl einmalein Tag, wo mein Blut dem deinen glich, zu schnell und zu heiß,um ruhig in den Adern zu rinnen. Was Hilst es aber, zu sprechenvom thörichten Uebermnth der Jugend, bei meinen Jahren! Eingraues Haupt soll aber ein vernünftig Hirn bedecken, und nichtdie Zunge eines Prahlers in sich schließen."

Wahr, wahr," flüsterte Ellen,und wir müssen jetzt auf andereDinge Acht haben! Da kommt der Indianer, uns auszufragen."

Das Mädchen, deren Furcht ihre Ahnungsgäbe gestärkt hatte,täuschte sich nicht. Sie sprach noch, als ein hoher, halbnackterWilder sich ihnen näherte. Nachdem er die Gruppe, so viel es dasungewisse Licht erlaubte, genau ungefähr eine Minute stillschweigendgemustert, begrüßte er sie auf gewöhnliche Art in den rauhen Kehl-lauten seiner Sprache. Der Wildsteller antwortete so gut er konnte,und wurde, wie es schien, vollkommen verstanden. Allem Vorwurfder Pedanterie zu entgehen, wollen wir den Inhalt, und, so gut esgeht, auch zugleich dieForm desDialogs in unserer Sprache mittheilen.

Haben die bleichen Gesichter ihre eigenen Büffel aufgegeffen,und die Häute aller ihrer eigenen Biber abgezogen," fuhr derWilde fort, nachdem er die übliche Pause, welche dem ersten Grußefolgen muß, verstreichen lassen,daß sie nun kommen, um zuzählen, wie viel bei den Pawnee's übrig geblieben?"

Einige von uns sind hier, um einzukaufen, und Andere umzu verkaufen," erwiederte der Wildsteller;aber keiner wird unsNachkommen, wenn sie hören, es ist nicht gut nahe kommen denWohnungen eines Sioux!"

Die Sioux," entgegnete der Wilde,sind Diebe, und sieleben im Schnee.Was geht uns ein Volk an, das so fernwohnt, da wir im Lande der Pawnee's sind?"

Wenn den Pawnee's dieß Land gehört, dann haben Weißeund Rothe gleiches Recht."

Haben denn die weißen Gesichter nicht genug gestohlen vonDie Prairie. 4