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Der Wildsteller war, nachdem er es abgelehnt, die Streu desAuswanderers zu theilen, umhergeschlendert, und verließ nunlangsam, ohne ein Wort des Abschieds, den Ruheplatz.
Es war jetzt um die erste Nachtwache, und das bleiche, trü-gerische Licht eines Neumondes spielte über den endlosen Wellender Steppe, indem es die Hügel-Ränder oben mit Hellem Glanzeund die Tiefen dazwischen mit desto dunklerem Schatten färbte.Gewohnt an einsame Auftritte wie dieser, schritt der alte Mann,als er die Fremden verlassen, allein über die ungeheure Weite,wie ein kühnes Schiff, das aus dem Hafen läuft, um sich denunendlichen Gefilden des Oceans anzuvertrauen. Es schien, alsbewege er sich eine Zeit lang weiter, ohne bestimmte Richtungoder wenigstens ohne bestimmtes Bewußtsein, wohin ihn seineFüße tragen würden. Endlich, als er am Fuße einer neuen Land-welle ankam, blieb er stehen, und hier wurde der alte Mann zumersten Mal, seit er die Gesellschaft verlassen, die solche Fluthvon Erinnerungen und Betrachtungen über ihn ausgegossen, nach-denkend über seine gegenwärtige Lage. Auf seine Flinte sichstützend, verlor er sich wieder mehrere Minuten in tiefe Betrach-tungen, während welcher Zeit sein Hund sich dicht zu seinenFüßen anschmiegte. Ein tiefes, drohendes Gebell weckte ihn zuerstaus seinem Sinnen.
„Was gibt es, mein Hund!" sprach er, ans seinen Gefährtenniederblickend, und mit einem innigen Tone, als richte er seineFrage an ein vernünftiges Wesen, das mit ihm ans einer Stufestehe. „He da, was gibt es, Hektor, was stöberst du auf? Nichts,nichts, mein Hund. Die jungen Hirsche spielen selbst offen vorunseren Augen, ohne sich um solche zwei müde getriebene Hunde,wie du und ich, zu kümmern. Instinkt haben sie, Hektor, und dahaben sie gefunden, wie wenig wir Beide zu fürchten sind; —haben's gefunden!"
Der Hund hob den Kopf auf, und antwortete auf die Worte