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4 (1853) Die Prairie : eine Erzählung
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Man wird sich erinnern, daß die Franzosen, solange siedie beiden Canada's und Louisiana besaßen, auch aus dasganze eben bezeichnet Gebiet Anspruch, machten. IhreJäger und einzelne vorgeschobene Posten knüpften den erstenVerkehr mit den wilden Bewohnern desselben an, und diefrühesten schriftlichen Berichte, die wir über jene weitenLänderräume besitzen, kamen aus der Feder ihrer Missionaire.Daher sind sogar viele französische Benennungen in diesemTheile von Amerika heimisch geworden, und viele derselbensind auch eingebürgert geblieben. Als die Abenteurer, diezuerst in jene Wildnisse drangen, mitten in den Wäldernauf Ebenen trafen, bedeckt mit üppigem Grün oder wuchern-den Schlingpflanzen, gaben sie denselben den leicht zu er-klärenden Namen von Wiesen Prämien. Als die Eng-länder den Franzosen folgten, und ein Gebilde der Natur,von Allem, was der Kontinent Achnliches aufzuweisen hat,verschieden, schon mit einem Namen bezeichnet fanden, derin ihrer Sprache gar keinem Begriff entspricht, ließen siedessenungeachtet diese natürlichen Wiesengründe im Besitzihres auf solche Art erworbenen Titels. So kam es, daßdas WortPrämie" auch in den Mund der Engländerüberging.

Der amerikanischen Prämien sind zweierlei. Die östlichvom Missistppi gelegenen sind vergleichungswcise klein, aus-nehmend fruchtbar und stets von Waldungen eingeschlossen.Sie sind der höchsten Kultur fähig, und die Ansiedlun-gen darauf nehmen rasch zu. Viele dieser Arten findensich besonders in Ohio, Michigan, Illinois und Indiana:sie leiden aber sehr unter einem in hohem Grade nachthei-ligen Mangel an Wasser und Brennholz Uebel vonder ernstesten Art, so lange es der Kunst nicht gelingt,herbei zu schaffen, was die Natur versagte. Indessen sollen